Arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) müssen verringert werden

Die Präsentationen der Experten machte es deutlich: Am häufigsten beschweren sich landwirtschaftliche Arbeitnehmer über Muskel-Skelett-Erkrankungen. Für die Betroffenen sind damit Schmerzen und Leid verbunden, für die sozialen Sicherungssysteme stellen diese Erkrankungen einen erheblicher Kostenfaktor dar: Fehltage und verminderte Leistungsfähigkeit der betroffenen Arbeitnehmer sowie gesundheitlich begründete Frühberentungen sind die Folgen. Entsprechend hoch sind die entstehenden betriebs und volkswirtschaftlichen Kosten. Dies waren die zentralen Ergebnisse einer Konferenz der Sozialpartner, die am 22.-24. Oktober 2004 im Brüsseler Marignan-Zentrum stattfand.

Arbeitgeber und Gewerkschafter aus 25 Ländern nahmen an dieser Konferenz teil und beauftragten die Spitzenverbände der Sozialpartner der Landwirtschaft in Europa, Verhandlungen zur Reduzierung dieser Krankheiten aufzunehmen. Diese Verhandlungen endeten am 21. November 2005

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